Preisträger 2015 - Bewegung für das Leben-Südtirol

Bewegung für das Leben-Südtirol
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Preisträger 2015

Preis des Lebens
PREIS DES LEBENS 2015

Den diesjährigen PREIS DES LEBENS bekam das Ehepaar Miriam und Wolfgang Gamper aus St. Walburg-Ulten für ihr bedingungsloses  JA zu ihrer Tochter Anouc , die mit dem Down Syndrom zur Welt kam.
Er wurde am 23. Mai 2015 in Meran, im Haus des Lebens,  verliehen.

Das Ehepaar Miriam und Wolfgang Gamper haben mit ihrer kleinen Anouc den Preis des Lebens mit Freude entgegen genommen. Miriam(40) und Wolfgang (34) haben sich trotz der vorgeburtlichen Diagnose Trisomie 21 und den todbringenden Möglichkeiten unserer Zeit  FÜR das Leben ihres Kindes entschieden: bedingungslos.
Anouc ist jetzt 7 Monate alt und hat zwei Brüder,  Chris 6 Jahre und Eric 3 Jahre, beide sind gesund. Sie ist eine Frohnatur, körperlich gesund und verbreitet mit ihrem fröhlichen Lächeln sofort gute Laune. Nur die typischen mandelförmigen Augen und das flache Gesicht zeigen, dass die Natur sie mit einem Chromosom zu viel bedacht hat.
Eine Bemerkung am Rande: In der Gemeinde Ulten, einem schönen Südtiroler Seitental, wurde vor 25 Jahren das letzte Kind mit Down Syndrom geboren!
Der Britische Biologe Richard Dawkins wurde gefragt, wie man  mit dem Wissen, ein Kind mit Down Syndrom zu bekommen, umgehen soll. Seine Antwort: „Treib es ab und versuch es nochmal…“
Wenn die Entwicklung so weiterläuft, werden bald keine Menschen mit Down-Syndrom mehr zur Welt kommen.
Wir danken dem Ehepaar Gamper dafür, dass sie durch ihr Zeugnis anderen Eltern Mut machen, dass auch ein Leben mit einem Down-Kind viel Freude bereiten kann.



Der Präsident Christian Raffl überreicht den Preis
ANERKENNUNGSPREISE

25 Jahre Beratungstätigkeit: Wir sind für dich da, wenn du Hilfe brauchst

Anni Winkler aus Bozen, Vorsitzende des Arbeitskreises „Lichtblicke“,  steht mit ihrem Team für konkrete Hilfe und Unterstützung, wenn durch eine Schwangerschaft  Not und Schwierigkeiten drohen. In seiner 25 jährigen Tätigkeit hat das Team  den wichtigen Teil der Bewegung für das Leben übernommen, Frauen in Krisensituationen zu beraten und konkrete Hilfe zu leisten. Wie viele Stunden haben sich die Mitarbeiter der Beratungsstelle in diesen 25 Jahren Zeit genommen, um durch Beratung, durch ihre Nähe, durch das Zuhören, durch materielle Unterstützung den Frauen in ihrer Notsituation bei zustehen.
„Es gibt einige Lebensgeschichten, die nur durch unsere direkte  Hilfe  geschrieben werden konnten. Das letzte gerettete Baby ist vor zwei Tagen geboren und die Mutter ist überglücklich, den verhängnisvollen Schritt der Abtreibung nicht gemacht zu haben“, erzählt Anni Winkler.
v.l.n.r.: Werner Burkhardt, Monika Haas, Margit und Anni Winkler



Ob geboren oder ungeboren: es ist immer Leben

Anneliese Hainz aus Pfalzen, Pustertal, hat immer wieder mutige Leserbriefe zum Schutz des Lebens geschrieben. Sie hat sich auch nicht gescheut, Politikern im direkten Kontakt ins Gewissen zu reden. Hier als Beispiel der Leserbrief zum Tag des Lebens 2014:

Eine schwangere Frau sitzt beim Arzt und möchte ihr Kind abtreiben. Der Arzt macht ihr folgenden Vorschlag: „Liebe Frau, Sie bringen Ihr Kind zur Welt und ich bringe es danach um.“ Die Frau springt ganz empört auf und schreit: „Sie Mörder!“ Der Arzt spricht ganz ruhig: „Sehen Sie, wenn das Kind auf der Welt ist und ich es umbringe, dann sagen Sie selber, ich bin ein Mörder. Und wenn ich es vorher umbringe? Was macht es für einen Unterschied, ob ich das Kind vor der Geburt oder nach der Geburt töte?“ Die Frau denkt ganz beschämt nach und sagt: „Danke Herr Doktor, Sie haben mir die Augen geöffnet.“
Sie geht erleichtert, und vielleicht auch glücklich, nach Hause.




Schätzt die Keuschheit:

Emil Stocker aus Meran ist mit seinen 84 Jahren ein eifriger Lebensschützer und Kämpfer der Anfänge. Bei fast allen Gebetsvigilien in Bozen und Meran, mühevollen Wallfahrten nach Weißenstein, Märschen für das Leben und  verschiedenen Aktivitäten war und ist Emil Stocker bis zum heutigen Tag zugegen und hat seinen Beitrag geleistet, wobei wir auch besonders seine  theologischen Kenntnisse schätzen. Dafür gebührt ihm Anerkennung.
Seine kurze, für unsere Zeit aber sehr wichtige Botschaft: Schätzt die Keuschheit wieder! Sie ist ein großes Gut und schützt  vor vielen Problemen, vor allem vor der Tragik der Abtreibung!

Wunden heilen - durch das Wunder

Der Film UNGEBOREN von Hans Schotte verdient große Anerkennung. Der 71jährige  Hans Schotte aus Friedberg/Augsburg ist Journalist und Filmregisseur. Ihm gelang es, das Leben des ungeborenen Kindes von der Zeugung bis zur Geburt  in seiner vollen Schönheit auf ergreifende Weise darzustellen. „ Während der dreijährigen Dreharbeiten habe ich selbst eine große Wandlung durch gemacht, was die Thematik betrifft. Ich bin der Überzeugung, dass nur durch die Schönheit und das Wunder der Entstehung eines menschlichen Lebens die unbeschreiblichen Wunden einer Abtreibung geheilt werden können. Wenn die Beziehung zu diesem Wesen, dessen Namen von Ewigkeit her in Gottes Hand geschrieben steht, wieder hergestellt wird, kann die Mutter genesen und ihre Würde wieder entdecken und in Frieden leben.  Es gibt einige Schlüsselerlebnisse, die mich zu dieser Erkenntnis kommen ließen und ich fühlte mich gedrängt, diesen Film zu machen. Ich bin allerdings etwas enttäuscht, dass er gerade in den Lebensschutzorganisationen nicht mehr Verbreitung gefunden hat. Man ist dort vielfach der Meinung, dass die abschreckenden Bilder von Abtreibungen mehr aufrütteln und zum Umdenken bewegen. Die vielen Begegnungen, Überlegungen, Erfahrungen und Eindrücke während der Arbeit  am Film haben mich sehr berührt und mich davon überzeugt, dass die Erkenntnis des Schöpfungsgedankens Heil und Heilung bringt und eine Umkehr bewirken kann. Der große Schmerz unserer gesamten Gesellschaft, der  durch die Abtreibung entsteht, kann dadurch mit Gottes Hilfe überwunden werden. Daher meine große Bitte an Euch: hört nicht auf, für das Leben zu kämpfen!   

Steuernummer:  94027310211
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